28.11.2025 21:53

Familien- und Sommerfest

BV Rheinische Braunkohle BG Hambach 07.09.2025

Ein erlebnisreicher Tag am „Haus am See“ mit spannender Tagebautour, Naturerlebnissen und kulinarischen Highlights

Bei strahlendem Spätsommerwetter versammelten sich 91 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter 26 Kinder – zum diesjährigen Familien- und Sommerfest der RDB BG Hambach und Inden. Veranstaltungsort war das idyllisch gelegene „Haus am See“, das den perfekten Rahmen für ein solches Fest bot.

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Faszinierende Einblicke in den Tagebau

Der Tag begann um 9:30 Uhr mit einem besonderen Programmpunkt: 57 Gäste nahmen an einer eindrucksvollen Befahrung des Tagebaus Hambach und der Rekultivierungsflächen teil. Vom Aussichtspunkt oberhalb des Bandsammelpunktes bot sich ein imposanter erster Blick in den riesigen Tagebau. Weiter ging es hinab zur ersten Sohle direkt an den Ort des Geschehens, der Abraumgewinnung. Besonders beeindruckend war der Blick aus unmittelbarer Nähe, auf den Schaufelradbagger 290, einen Koloss der 240.000 m³ Klasse mit 97 Metern Höhe und über 200 Metern Länge.


Von der Manheimer Bucht bis zur Sophienhöhe

Die Fahrt führte entlang der zukünftigen Uferböschungen der Manheimer Bucht zur Nordrandböschung, wo sich ein spektakulärer Panoramablick über den gesamten Tagebau bot. Anschließend ging es durch die jungen Rekultivierungsgebiete zur Sophienhöhe. Vorbei an  Orten wie dem Lebensbaumkreis und dem Steinkompass begegneten die Besucher den heimlichen Stars der Rekultivierung: den Konikpferden, die in dieser neuen Landschaft ein Zuhause gefunden haben.

Den krönenden Abschluss bildete ein Halt am höchsten Punkt der Rekultivierung, „dem Dach des rheinischen Reviers“ – wo zukünftig der Standort des Besucherinformationszentrums entstehen wird. Von hier aus ging es über die Innenkippe zurück zum Ausgangspunkt.


Sommerfest mit Genuss und Unterhaltung

Zurück am Haus am See wartete das eigentliche Sommerfest auf die Gäste – und das bei weiterhin traumhaftem Wetter. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Reibekuchen in verschiedenen Variationen, darunter mit Spanferkel, Lachs oder zartem Roastbeef, sorgten für kulinarische Begeisterung. Dazu wurden erfrischende Kaltgetränke und Cocktails gereicht.

Auch an die kleinen Gäste wurde gedacht. Mit Currywurst, Pommes und spannender Unterhaltung war für beste Stimmung gesorgt.

Ein besonderes Highlight für den Nachwuchs war die rollende Waldschule der Kreisjägerschaft Düren. Hier konnten die Kinder spielerisch alles rund um Natur, Wald und Wildtiere lernen, basteln, malen und echte Exponate bestaunen.

 




Ein gelungener Tag für die ganze Familie

In entspannter Atmosphäre, bei vielen netten Gesprächen  klang das Fest gegen 18 Uhr langsam aus. Das Familien- und Sommerfest der RDB BG Hambach war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg – ein Tag voller Gemeinschaft, Naturerlebnissen und guter Laune, der allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird.


09.07.2025 14:08

Mitgliederversammlung 2025

Unser neuer Vorsitzender Norman Stamm (Mitte, weißes Hemd) und der Leiter Technik Braunkohle der RWE Power AG (2. von links) mit dem neu gewählten Vorstand der Bezirksgruppe Hambach im BV Rheinische Braunkohle

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Am 9.7.2025 fand die Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe Hambach des BV Rheinische Braunkohle im RDB e.V im Haus am See am Tagebau Hambach statt.

45 Mitglieder füllten das Haus am See.

Nach einer Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden, Wilhelm Stock, wurde der Toten der Bezirksgruppe Hambach mit einer Schweigeminute gedacht.

Die Tagesordnung wurde einstimmig genehmigt. Hierauf erfolgte der Bericht des Vorstandes zu den laufenden und geplanten Aktivitäten.Hierzu zählten neben der traditionellen Barbarafeier auch 2 Fahrten mit Partnern, die Pensionärstreffen, der Familientag und andere Aktivitäten der BG Hambach. Herr Stock dankte den Organisatoren dieser vielfältigen und interessante Aktivitäten.Ein Schwerpunkt im Bericht war der Barbarachor der BG Hambach. Zur Barbarafeier 1989 trat der Hambachchor unter der Leitung von Stefan Witt zum ersten Mal auf. Bei der Barbarafeier 2025 war es also das 45. Jubiläum des Chors, der mit seinem Liedgut der Kern der Hambacher Barbarafeier ist. Leider war die Anzahl der Sänger auf ein Niveau gesunken, dass den 4-stimmigen Gesang nicht mehr ermöglichte, so dass zum Schluss nur noch 3-stimmig gesungen werden konnte. Viele Versuche der letzten Jahre, neue Stimmen zu gewinnen, scheiterten.Mit dem Chorleiter Björn Zollinger waren wir uns schweren Herzens einig, dass mit einer gemeinsamen Chorfahrt vom 22. – 23.03. das letzte „Event“ des Hambachchors stattfand.Da nun aber das Streben, Gutes zu erhalten, dem Bergmann innewohnt und eine Barbarafeier ohne Chor eben nicht der traditionellen Hambacher Barbarafeier entspricht, entstand die Idee durch Öffnung des Chores für Nicht-RDB-Mitglieder und Interessierten, die dem Bergbau nahe stehen, neue Mitsänger und Mitsängerinnen zu gewinnen.Uns freut besonders das aktuell die Mitgliedszahlen im Chor vor allem durch neue Mitsängerinnen auch aus anderen RWE-Betrieben und aus den Familien unserer Mitglieder aber auch durch jüngere Mitsänger steigend sind.Wir schauen nach einer ersten gemeinsamen Chorprobe, aus bisherigen und neuen Chormitglieder sehr positiv in die Zukunft, denn bereits bei der ersten Chorprobe am 04.07.2025 als gemischter Chor, waren 18 von 30 Teilnehmern anwesend, davon insgesamt 5 Frauen.Der neue Hambachchor wird sich damit in Richtung der Traditionspflege entwickeln können, was in Hinblick auf unsere auslaufenden Tagebaue sicher für die Zukunft einen neuen Wegpunkt darstellt. Unterstützt durch einem Kern aus den Mitgliedern des „alten“ Chores verbunden mit unserer „neuen Besetzung“ besteht unser Chor unter der bewährten Führung von Björn und Alois Zollinger damit weiter.Und wo zwischen Erft und Rurrand heute noch die großen Bagger stehen, klingen dann auch in Zukunft unsere geliebten, alten Bergmannslieder durch den Saal.Die Mitgliederzahl hat sich mit 267 Kameradinnen und Kameraden konstant gehalten, eine ebenfalls erfreuliche Nachricht.Wilhelm Stock schlug den Kameraden Albert Dingler als Versammlungsleiter zur Durchführung der weiteren Tagesordnungspunkte vor. Herr Dingler wurde einstimmig gewählt.Herr Dingler schlug als Versammlungsleiter  nun vor den Vorstand geschlossen zu entlasten.Die Entlastung erfolgte mit einer Enthaltung und 44 Zustimmungen.Stellvertretend für den Vorstand bedankte sich Wilhelm Stock für das entgegengebrachte Vertrauen.Da Wilhelm Stock nicht mehr als Vorsitzender der Bezirksgruppe Hambach kandidierte, wurde Norman Stamm als neuer Vorsitzender der Bezirksgruppe Hambach vorgeschlagen. Er ist seit 20 Jahren RDB-Mitglied und in den Braunkohlenrevieren sowie in den Betrieben gut vernetzt. Es gab keine weiteren Vorschläge. Die Wahl erfolgte mit einer Enthaltung einstimmig.Norman Stamm nahm die Wahl an und freut sich auf die Aufgaben, die künftig auf ihn zukommen.Nun stand die Wahl des weiteren Vorstandes an.Es kandidiertenGernot Wolf (Geschäftsführer)Marc Wieditz (2. Vorsitzender)Achim Steinhauer (Kassenwart)Klaus Becker (stellv. Kassenwart)Alois Zollinger (Chor)Für den Obleutekreis kandidierten:Friedel MoritzVolker KraheMarco KeuschNick WildenAlexander LänglerFlorian PlumKevin BathkeMarco BuchenauDie Wahl erfolgte en Block mit 7 Enthaltungen. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an. Erfreulich ist hierbei sicherlich, dass nun viele junge aktive Mitarbeiter das „Heft in die Hand“ nehmen.Der neue Vorsitzende Norman Stamm übernahm nun die Versammlungsleitung und dankte seinem Vorgänger Wilhelm Stock für fast 24 Jahre Leitung der BG Hambach. Auch Thomas Körber, Leiter Technik Braunkohle bei der RWE Power AG, dankte Wilhelm Stock für seine Aktivitäten im RDB und beglückwünschte den neuen gewählten Vorstand.  Zum Tagesordnungspunkt Verschiedenes gab es keine Beiträge, so dass Norman Stamm die Versammlung schloss und zu einem zünftigen Imbiss einlud.Nach vielen guten Gesprächen und bei bestem Wetter wurde die Veranstaltung im Hambacher Haus am See am Abend abgeschlossen.

17.05.2025 15:55

Vom Untergang der “Cöln” bis nach Helgoland

Unser Betriebserfahrungsaustausch 2025 führte uns vom 14.05. bis zum 17.05.2025 nach Cuxhaven

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Vom 14. – 17. 05. 2025 fand die Fahrt mit Partner der Bezirksgruppe Hambach vom Bezirksverein Rheinische Braunkohle mit dem Ziel Cuxhaven und Umgebung statt.Um 6:00 Uhr morgens starteten 44 Teilnehmer mit einem Reisebus vom Parkplatz des Tagebau Hambach. Gegen Mittag erreichten wir den Hafen von Cuxhaven, wo uns unser Reiseführer Wolfgang Zinow erwartete. Wir kennen Wolfgang schon seit Jahren von einem Betriebserfahrungsaustausch in Stralsund.

Nach fischlastiger Stärkung in der „Kleine Fischkiste“ stand ein Besuch im Museum „Windstärke 10“ an. Mit der Zusammenlegung des Fischereimuseums mit dem Wrackmuseum, ergänzt durch eine große Sammlung maritimer Antiquitäten, steht dort ein guter Überblick zur Fischereigeschichte Cuxhavens und dem Schicksal einiger untergegangener Schiffe in der Nordsee.

Eines dieser Schicksale war der Untergang des kleinen Kreuzers Cöln beim Seegefecht von Helgoland im ersten Weltkrieg, wo bis auf den Kölner Oberheizer Neumann 509 Menschen der Besatzung den Tod fanden. Der Bug eines Rettungsbootes hängt in der Eigelsteintorburg in Köln, wo auch eine Gedenktafel an diesen tragischen Untergang erinnert. Bei einer Köln-Führung durch den Köln-Kenner und Kameraden Albert Dingler kam die Idee auf, die Spuren der Cöln im Cuxhavener Museum weiter zu verfolgen. Eine bei der endgültigen Sprengung des Wracks zur Verkehrswegesicherung geborgene Kanone befand sich noch im alten Wrackmuseum, über ihren Verbleib ist aber heute leider nichts mehr bekannt.

Eine hochinteressante Führung durch zwei ehemalige Seeleute brachte uns die Welten der Hochseefischerei und die tragischen Geschichten der vielen Wracks in der Nordsee eindrucksvoll nahe.

Nach dem Einchecken im Hotel Wernerwald in Cuxhaven und einem hervorragenden Abendessen gab es bei dem ein oder anderen Getränk viele gute Gespräche.

Am Donnerstag stand eine Fahrt nach Helgoland mit dem Katamaran auf dem Programm, primäres Ziel dort war der dortige Stützpunkt der RWE Renewables, den wir besuchen durften.Wie ist das Zusammenspiel der Offshore-Windkraft und Helgoland? Die Offshore-Windindustrie wurde in den letzten Jahren zu einem neuen Wirtschaftszweig.Helgoland profitiert mit seiner Lage rund 40 Kilometer vor der deutschen Nordseeküste und eignet sich besonders gut als Servicehafen für den Betrieb und die Wartung von Offshore-Windparks. Die RWE Renewables betreibt dort einen Stützpunkt, von dem aus die Windparks Nordsee Ost, Amrumbank West und Kaskasi mit einer Leistung von 950 MW gewartet und betrieben werden.

Hier wurden wir vom Docksmanager Herrn Topp Petersen von RWE renewables und seinem Kollegen schon erwartet. Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt.

Wie Windturbinen auf dem Land, so müssen auch Windkraftanlagen zu Wasser regelmäßig gewartet werden, damit sie – wenn der Wind bläst – voll einsatzfähig sind und ein Optimum an Strom liefern können. Die Belastungen durch Wellen und Salzwasser auf die Anlagen auf hoher See sind aber deutlich höher als bei Windturbinen an Land. Der Wartungsaufwand ist deshalb größer. Standardmäßig wird eine Windkraftanlage auf See etwa ein bis zwei Tage im Jahr gewartet. Unvorhergesehene Ereignisse können weitere Wartungsarbeiten erforderlich machen. Hierzu steht ein Hubschrauber zur Verfügung, um das Personal zu den Windkraftanlagen zu transportieren.

Die Betriebsdauer eines Offshore-Windparks liegt bei rund 25 Jahren. Für den Stützpunkt auf Helgoland bedeutet das, dass täglich Schiffe mit Service-Personal zu den Windparks auf See aufbrechen und nach beendeter Arbeit am Abend wieder zurückkehren. Von der Kaikante aus werden diese Schiffe mit Werkzeug und Ersatzteilen beladen und betankt.Das Servicepersonal hat dann ein Schichtsystem mit 14 Tagen Arbeit und 14 Tagen Freizeit. Mit 12-Schichten wird die 24/7 Verfügbarkeit sichergestellt. Am Standort befinden sich auch Unterkünfte für Mitarbeiter, Werkstätten, Gemeinschaftsräumen und natürlich große Läger für Ersatzteile.

Der Einsatz auf Offshore-Windkraftanlagen erfordert spezielle PSA, entsprechende Live-saving-Rules sind implementiert. Da Gewitter, Sturm, Seegang eine bestimmende Komponente bei der Wartung und nie 100% vorhersehbar sind, gibt es auf jeder Windkraftanlage Räume (Safezone), um bei solchen Wettern einige Stunden bis zur Abholung sicher überstehen zu können.

Während der 2 Stunden Führung konnten wir auch mehrfach den Ab- und Antransport von Personal zur Entstörung mit dem Heli beobachten.

 

Den Abschluss der Führung bildete ein Video, was den Einsatz eines Vessels an einer Windkraftanlage eindrucksvoll zeigte.

Ein wenig Zeit für Shopping und Stärkung (klar: Fisch…) in der herrlichen Maisonne blieb noch, bevor uns der Katamaran mit immerhin gut 60 km/h nach Cuxhaven zurückkatapultierte.

Am Abend war nach einem tollen Abendessen wieder viel „Klöhnschnack“ unter den Teilnehmern angesagt.

Der zweite Tag stand dann ganz unter dem Motto „Hafen“.

Wir starteten im Hafen von Cuxhaven, dort hatte Wolfgang Zinow eine Befahrung unter Führung von Arne Ehlers, dem Vorstandsvorsitzenden der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e. V. organisiert. Cuxhaven ist der zentrale Hafen für den Ausbau der Windkraft in Deutschland und den Anrainern. Dort werden die Komponenten der Windkraftanlagen, die zum Großteil aus China kommen, angelandet, für die Montage vorbereitet und per Schiff oder LKW abtransportiert.  Ein riesiges Areal mit ebenso riesigen Komponenten wie Flügeln oder Kanzeln. Spezialschiffe, riesige Kräne und spezielle Lager- und Transportvorrichtungen werden dazu benötigt. Ein enormer technischer und logistischer Aufwand. Cuxhaven hatte bei der Standortwahl für das Werk von Siemens Gamesa als einem der größten Offshore-Windkraft-Produzenten die besten Karten gegenüber Bremerhaven, weil dort schon die meiste Infrastruktur bestand.

Weiter ging es nach Bremerhaven, wo Wolfgang Zinow die Führung übernahm. Der Hafen von Bremerhaven ist einer der weltweit größten Umschlagplätze für Fahrzeuge aller Art. Insbesondere Pkw werden geladen oder verlassen die gigantischen Deep-Sea-Carrier, wie die Fahrzeugtransportschiffe auch genannt werden, zu Stoßzeiten fast im Sekundentakt. Vor der Coronapandemie lag der Umschlag in der Spitze bei mehr als 2 Millionen Pkw pro Jahr. Im vergangenen Jahr gingen 1,3 Millionen Fahrzeuge in den Export, während 400.000 Pkw von Übersee importiert wurden.

 

Riesige Parkhäuser, Zug- und LKW-Terminals sorgen für An- und Abtransport von PKW’s, aber auch anderen Fahrzeugen wie Traktoren, Kränen, Baggern oder Mähdreschern. Selbst Panzer werden dort verschifft.Weiter ging es zum alten Fischereihafen, der mit dem Rückgang der Nordseefischerei neue Geschäftsfelder wie den Holztransport in Übersee übernommen hat. Auf dem Weg in die Innenstadt von Bremerhaven kamen wir auch an der Fischstäbchenproduktion von Frosta und Käpt’n Iglo vorbei, wo die Produktionsanlagen von der Straße aus einsehbar sind.

 

Es war schon Mittag, so dass ein Imbiss an einer Fischbude angesagt war. Weiter ging es in die Innenstadt, wo die Hälfte der Teilnehmer eine Hafenrundfahrt erwartete. Der andere Teil konnte das Klimahaus Bremerhaven, das Auswandererhaus oder das Schifffahrtmuseum besuchen, das U-Boot U 2250 - das im Hafen als Museumsschiff liegt - besichtigt werden. Dieses U-Boot wurde zum Ende des 2. Weltkriegs auf der ersten Fahrt von der Mannschaft selbst versenkt, dann Jahre später wieder gehoben, instandgesetzt und war noch einige Jahre bei der Bundesmarine im Einsatz. Natürlich war auch Shopping angesagt.

Nach der Rückfahrt erwartete uns wieder das vorzügliche Abendessen und die aus langer Hand geplante Überraschung: Der „Olenbrooker Schlüsenchor“ – da ist Wolfgang Zinow der Kassenwart. Über 2 Stunden wurden wir mit Shantys und Seemannsliedern beglückt, die Stimmung war grandios. Als zum Schluss das Steigerlied vom Schlüsenchor gesungen erklang, kochte der Saal. Das war eindeutig Spitze – Danke Wolfgang.

Für den/die Einen oder Anderen soll dieser Abend gerüchteweise erst am nächsten Tag geendet haben…

Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück stand die Rückfahrt bei bestem Wetter an.So waren wir dann am Nachmittag wieder am Parkplatz des Tagebau Hambach mit einem Sack voll vieler, guter Erinnerungen. Ein großer Dank an die Organisatoren der Fahrt: Gernot Wolf und Klaus Becker und den lokalen Guide Wolfgang Zinow.