Barbarafeier 2017
Foto oben v.l.n.r.: Karl Heinz Stauten (RV GmbH), Bürgermeister Hermann Heuser (Niederzier) und Dipl.-Ing. Wilhelm Stock (RDB) bei Übergabe des Schecks über 500,00 Euro.
Hambach feiert und spendet
Ring Deutscher Bergingenieure unterstützt
Mitarbeiter-Stiftung des Tagebaus Hambach
Bezirksgruppe Tagebau Hambach übergibt Scheck in Höhe von 500 Euro während der Barbarafeier 2017 und sammelt weiter
Zum zweiten Mal führte die Bezirksgruppe Tagebau Hambach, im Ring Deutscher Bergbauingenieure (RDB), ein Oktoberfest für Mitglieder, Angehörige sowie Freunde und Gönner durch. In diesem Jahr konnte die Bezirksgruppe die RV GmbH für eine Spendenaktion gewinnen. Diese stellte den Hambachern ein Kontingent Grillbriketts der Marke „Die Kohle-Manufaktur“, DIN Plus zertifiziert zur Verfügung. Dieses gesponserte Kontingent der Premium-Grillbriketts konnte inklusive Brennpaste zu Gunsten der Hambacher Mitarbeiterstiftung während des Oktoberfestes erworben werden. Das Interesse war groß und der Verkauf lief sehr gut.
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Foto oben v.l.n.r.: Karl Heinz Stauten (RV GmbH), Bürgermeister Hermann Heuser (Niederzier) und Dipl.-Ing. Wilhelm Stock (RDB) bei der Übergabe der guten Hambacher Grillbriketts.
Während der traditionellen Barbarafeier am 08.12.2017 überreichte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Hambach, Wilhelm Stock im Beisein von Karl-Heinz Stauten, Geschäftsführer RV GmbH den Scheck in Höhe von 500 Euro für die Tagebau-Hambach-Mitarbeiterstiftung an den Niederzierer Bürgermeister Hermann Heuser und Tagebauleiter Thomas Körber. Rund 180 Gäste der Barbarafeier honorierten die Spenden-Aktion mit großem Beifall. Im Laufe des Abends wurde spontan noch eine Spendenrunde durchgeführt, die zum Schluss noch einmal 500,00 € einbrachte.
„Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sich die Kameraden der RDB Bezirksgruppe Hambach für die Menschen in unserer Region engagieren. Die Stiftung hat bereits vielen in Not geratenen Menschen aus Niederzier und Umgebung helfen können. Und ganz toll war die Unterstützung durch die RV GmbH: „Grillen für einen guten Zweck“, freut sich Heuser. Die Gemeinde Niederzier betreut die Stiftung treuhänderisch.
Bereits im Jahre 1993 brachten Mitarbeiter des Tagebaus das Preisgeld aus einem Sicherheitswettbewerb in eine gemeinnützige Stiftung ein und gründeten damit die Hambach-Stiftung. Sie unterstützt Bürger der Nachbargemeinde Niederzier und Mitarbeiter des Tagebaus, die unverschuldet in Not geraten sind.
Die Hambacher RDB-Kameradinnen und -Kameraden haben mit ihren Aktivitäten im Jahr 2017 2.111,00 € zu gestiftet. Machen auch sie mit, und unterstützen unter dem Kennwort „Tagebau-Hambach-Mitarbeiter-Stiftung: Zu Stiftung“ an die Sparkasse Düren, IBAN: DE42395501101398999993, spenden. Jeder Betrag hilft dauerhaft und unterstützt damit Menschen aus der Region.
Informationen zur Kohlemanufaktur finden sie unter:
http://www.kohle-manufaktur.de/
Informationen zur RDB Bezirksgruppe Hambach finden sie unter:
http://www.rdb-tagebau-hambach.de/index.html
Stimmen der Lokalpresse
Dürener Zeitung vom 11.12.2017

Begrüßungsrede vom 1. Vorsitzenden Dipl.-Ing. Wilhelm Stock
Rede von Dipl.-Ing. Wilhelm Stock, 1. Vorsitzender der Bezirksgruppe Hambach im Ring Deutscher Bergingenieure e.V zur Barbarafeier am 08.12.2017 im Saal Wamig-Weber in Ellen
α - Moderne trifft auf Tradition
Liebe Gäste und Gästinnen, liebe Kameradinnen und Kameraden, herzlich willkommen zur Barbarafeier 2017 der Bezirksgruppe Hambach im Ring Deutscher Bergingenieure
„Alpha - Moderne trifft auf Tradition“ unser diesjähriger Wahlspruch der Barbarafeier. Wat meene die domet?
Liebe Freundinnen und Freunde der heiligen Barbara, verehrte Menschenfeinde und -feindinnen, Umweltschädlinge und Schädlinginnen ….. ich hoffe, das heißt so…. – Erläuterung folgt später
Fangen wir mit Alpha an, dem Zeichen am Beginn des Alphabets. Hier gibt es laut Wikipedia viele Entsprechungen, die mir als Elektriker und IT-Junkie liebste ist jedoch die der Alpha-Version in der Software-Entwicklung, eine sehr frühe erste lauffähige Programmversion, die der Beta-Version, die dann im Einsatz getestet wird vorausfolgt. Lass ich jetzt mal so stehen…
Aktuell hat Alpha Tagebaue (ein Optimierungsprogramm der Sparte Tagebaue der RWE Power AG, Anmerkung der Redaktion) ja schon eine ganze Menge auf den Kopf gestellt und wird uns auch noch über den Abend begleiten.
Moderne trifft auf Tradition – da möchte ich nicht auf Alpha reflektieren, sondern auf die Welt um uns Energieerzeuger und Bergleute.
Aktuell treibt uns die Diskussion um die Rodungsarbeiten im Hambacher Forst um.
Die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen der SPD und Frau Merkel sind noch offen. Verhandeln tun die alte Tante SPD, für die Zukunft scheinbar nur noch die Anhäufung von Ängsten ist, und die Physikerin, für die diese Verhandlungen weniger zur Berücksichtigung von Wahlversprechen, denn zum Ruhigstellen und Abfinden der Wählerschaft dienen sollen und auch hier wenig sichere Randbedingungen für die Zukunft der deutschen Industrie erwarten lassen.
Schließlich hatten die Jamaikaner ja schon 7 GW Kraftwerkskapazität aus der alleine böse machenden Braunkohle auf dem Gabentisch für grüne Machtoptionen liegen.
Warum werden Themen wie Bezahlbarkeit der Energie, Versorgungssicherheit, Zukunftsfähigkeit einer Industrienation nicht in die Diskussion geführt? Warum verlässt die Tradition einer offenen Diskussion und faktenbasierten Handels zusehends unser Land?
Hier dominiert die Moderne, das schwarz-weiß Denken und Handeln unserer modernen Gesellschaft, auf die ich näher eingehen möchte.
Ein Ökonom und Philosoph, Dozent am Institut für Ethik und Menschenrechte der Universität Fribourg, erklärte in einem Interview die Ethikanforderungen durch den Klimawandel: „Durch unsere Flüge sterben Menschen zukünftiger Generationen. Zugespitzt formuliert ist das Flugzeug, in dem ich sitze, wie eine Rakete, gerichtet auf zukünftige Menschen. Laut einer Schätzung ist ein Amerikaner mit seinen Treibhausgasemissionen für den Tod oder das Leiden von ein bis zwei Menschen verantwortlich.“
Da sind wir jetzt bei Ihnen, den Menschenfeinden und –innen.
Der Journalist Schulte von Drach schwadroniert in der SZ: „Manche Menschen können sich einen SUV leisten. Aber die Menschheit kann es sich nicht mehr leisten, solche Verschwendung von Ressourcen einfach zuzulassen.“
Was wir als brave Bürger tun müssen, beschreibt Schulte von Drach so: „Auf manches lässt sich einfach verzichten, ohne dass das Wohlbefinden allzu sehr beeinträchtigt wird: Auf den Luxus von alljährlichen Flugreisen zum Beispiel, auf den Computer und TV-Bildschirm schon in jedem Kleinkinderzimmer, auf den Wäschetrockner im Sommer, auf das neueste Smartphone, wenn das ältere es noch tut, auf den übermäßigen Fleischkonsum, oder eine Raumtemperatur von 25 Grad, wenn ein Sweatshirt doch ausreicht, um sich wohl zu fühlen.“
So fängt es an, am Ende stünde der Verzicht auf fast alle Flugreisen, auf Computer, auf Wäschetrockner und Waschmaschinen, Smartphones und Schnitzel, grundsätzlich und global. Die zur Verfügung stehende Biomasse würde gerade so genügen, um im Winter vielleicht einen Raum pro Familie zu heizen, um zu kochen (wer erinnert sich noch an die Kochkiste?), und um die Pferde und Ochsen zu füttern, die man wieder vor die Pflüge und Kutschen spannen müsste. Windrädern und Solarzellen wären Utopien, denn auch diese können nur aus fossilen Kohlenwasserstoffen hergestellt werden. Sie bestehen ja aus Stahl, Zement, Glas, Keramik und Kunststoffen, also aus Materialien, die sich eine Nullemissions-Gesellschaft lediglich in äußerst begrenzten Mengen leisten dürfte.
Klimaschutz, wie ihn das Pariser Abkommen verlangt, ist eben nur mit Entsagung zu haben. Mit der Rückkehr zu einer mittelalterlichen Mangelwirtschaft, in der in einigen privilegierten Hütten gelegentlich elektrisches Licht brennt, von den wenigen noch akzeptablen Stromerzeugern gespeist. All das wird Teil der „drängenden Transformation der Gesellschaft“, die auch unsere Regierung in Ihrem Plan zur großen Transformation für absolut notwendig hält, sein.
Tausende Jahre lang steckte die Menschheit fest in Armut, Krankheit, Unterernährung, Elend und einer mittleren Lebenserwartung von 40 Jahren oder weniger. Sogar die Hochgestellten in ihren extravaganten Häusern verfügten nur über wenig des Luxus‘, welchen wir heute als selbstverständlich ansehen. Dann transformierte ein plötzlicher Sprung der Lebenserwartung, der Gesundheit und des Wohlstandes große Teile der Welt, bot doch der zunehmende Verbrauch von Kohle und Petroleum zur Energieerzeugung unglaubliche Vorteile hinsichtlich Bau, sanitärer Anlagen, Transportwesen, Kommunikation, Medizin, Landwirtschaft und anderer Technologien.
Niemand konnte damals vorhersehen, wie elektrischer Strom unser Leben auf die Myriaden von Arten dominieren, verbessern und sicher würde – oder die vielen Wege, auf welchen wir heutzutage Energie erzeugen.
„Globale Erwärmung kann besonders gefährlich für schwangere Frauen sein“, heißt es in einer neuen Studie. „Meeresspiegel steigt um 5 m bis 2100“, klagt eine andere Studie. (Es ist gut, dass Fritteusen den Planeten etwas kühlen – zumindest solange die Steckdose noch Strom hat). Der Klimakrise GmbH scheint es egal zu sein, dass deren entartete Ethik tödliche Konsequenzen für die folgsamen Lemminge hat.
Die Weltbank wird keine Kohlekraftwerke mehr finanzieren, weil sie nicht sauber und grün sind (clean and green). Stattdessen möchte sie Entwicklungsländer dazu bringen, intermittierende, unzuverlässige und drastisch teure erneuerbare Energien wie Wind und Solar willkommen zu heißen als Teil einer Mission – umrissen vom ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon – um „Armut zu bekämpfen und den Planeten zu retten“. Tatsächlich wird sie keines dieser Ziele erreichen. Stromausfälle sind an der Tagesordnung, und das im ganzen Afrika südlich der Sahara, und die Kosten für die Wirtschaft sind gewaltig. Das lokale Handy-Unternehmen MTM in Nigeria mit 62 Millionen Kunden gibt 70% seiner Betriebskosten für Diesel aus, um sein Netzwerk am Laufen zu halten.
Die nigerianische Finanzministerin Kemi Adesoun sagt: „Wir wollen ein Kohlekraftwerk bauen, weil wir ein mit Kohle gesegnetes Land sind, aber trotzdem haben wir ein Energieproblem. Man braucht kein Genie zu sein um zu erkennen, dass es sinnvoll ist, ein solches Kraftwerk zu errichten. Allerdings verwehrt man uns dieses, weil es nicht grün ist. Das ist nicht fair, weil die ganze westliche Industrialisierung auf der Grundlage von Kohle-Energie entstanden ist“.
Da hat sie absolut recht: es ist nicht fair. Die UN lamentieren über globale Ungerechtigkeit und räumen ein, dass die Umverteilung von Wohlstand zu ihren Zielen einer nachhaltigen Entwicklung gehört. Und doch zwingt deren Politik des Öko-Imperialismus‘ einer zögernden, aber weitgehend hilflosen Entwicklungswelt Erneuerbare auf – der sicherste Weg zu garantieren, dass die ärmsten Länder der Welt arm bleiben.
Deutschlands politische und mediale Eliten blasen zum Krieg gegen das angeblich klima- und gesundheitsgefährdende Automobil. Da man damit nahezu das ganze Volk trifft, von den knapp 1 Mio. Beschäftigten der Branche über zahllose Mitarbeiter bei Zulieferern und Werkstätten bis zu den rund 45 Mio. Autobesitzern, greift man zur Salamitaktik. Deshalb wird zurzeit der Diesel-PKW als angeblich gesundheitsschädlicher Schmutzfink in die Ecke gestellt. Er soll die Luft in den Städten verpesten und jedes Jahr zigtausende Tote verursachen.

Dabei steigt insbesondere in den Großstädten die Lebenserwartung mit Zunahme der Zulassungszahlen von Dieselfahrzeugen dramatisch.
Der zu erwartende Arbeitsplatzabbau in der Industrie führt im Gegensatz zu höherer Sterblichkeit – erwiesenermaßen!

Dem Ökonom Niko Paech schwebt eine Welt mit einer „Postwachstumsökonomie“ vor, die zum Tauschhandel zurückkehrt und statt neue Waren zu produzieren alte Produkte repariert. „An genügsameren und sesshafteren Lebensstilen führt kein Weg vorbei“, sagt Paech und entwirft eine Gesellschaft, die nur noch 20 Stunden in ihrem alten Beruf arbeitet und den Rest der Zeit damit verbringt gemeinsam Gemüse anzubauen und Löcher in den Socken zu stopfen. Er begründet dies mit dünnen Katastrophenfloskeln wie der vom „Klimawandel, den nur noch Wahnsinnige bestreiten“.
Nicht fehlen darf auch die vermeintliche Gezeitenwende durch „Peak Oil“, die das endgültige Ende der fossilen Brennstoffe ankündige. Und dieses Argument führt Paech ausgerechnet in einer Zeit an, in der die fossilen Brennstoffe der Welt durch neue Gasfunde und neue Fördermethoden wie Fracking geradezu explodieren. Während sie in Kuba oder Afrika Fahrräder reparieren, ist der Erzfeind USA der am schnellsten wachsende Ölproduzent der Welt und zum ersten mal seit 60 Jahren wieder ein Netto-Exporteur von raffinierten Erdölprodukten.
„Ich glaube nicht an den technischen Fortschritt“, sagt Paech, das Wohlstandsmodell sei aufgrund seiner chronischen Wachstumsabhängigkeit „unrettbar verloren“. Er will jede zweite Autobahn dicht machen, drei von vier Flughäfen schließen und die Freiheit der Menschen - selbstverständlich zu ihrem Wohle - radikal einschränken, pardon: sie „vom Überfluss befreien“. Wer sich so etwas probehalber einmal ansehen will, der kann von Kuba weiter nach Nordkorea reisen, wo sogar energiesparend gehungert wird.
Im Lutherjahr 2017 drängt sich ein Vergleich auf: Luthers Vorgehen, der die Ideologien der modernen katholischen Kirche anprangerte und zurück zu den Traditionen einer Kirche, die auf der Bibel gründete, war das nicht auch ein Zusammentreffen von Tradition und Moderne?
„Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“ Dieser Satz der großen grünen Denkerin Kathrin Göring-Eckardt zeigt, wo die Schwerpunkte liegen. .
Heute machen die Grünen alles zu Geld, was subventioniert wird: Windräder, Solarpaneele, Dämmstoffe, Biosprit oder Li-Ionen-Akkus für Elektroautos, in denen jede Menge Kinderarbeit steckt.
Neben den Windparks tragen die immer größer werdenden Monokulturen von „Energiepflanzen“ wie Raps, Mais und Ölpalmen zum rapiden Artenrückgang bei. Heutzutage ist die Münchener Theresienwiese, die von den Münchnern Theresienwüste genannt wird, ein Paradies der Artenvielfalt gegenüber einem Energiepflanzenacker, mit denen die grüne Politik unser Land überzieht. Schmetterlinge, um die sich KGE sorgt, gibt es in den Agrarwüsten schon lange nicht mehr.
Einen großen Vorteil hat KGE‘s Hinwendung zu Vögeln und Insekten: Die Fauna kann keine gebrochenen Versprechen einklagen. Sie stirbt weiter leise vor sich hin, während sich KGE über die von den Grünen über das Land verhängten Veränderungen freut.
Wer sich über das Ende der Jamaika-Verhandlungen gefreut hat, wo mal so 7 GW Braunkohlenkraftwerksleistung aus Klimaschutzgründen abgeschaltet werden sollten, könnte sich zu früh gefreut haben. Mit 100%-Schulz kommen grüne Forderungen nach Klimagerechtigkeit wieder durch die Hintertür auf den Gabentisch der großen Physikerin.
Wer A sagt, muss auch B sagen. Sagt der Volksmund. Bertolt Brecht ist da anderer Meinung. Er findet, wer A gesagt hat, muss nicht B sagen, er kann auch einsehen, dass A falsch gewesen ist. Doch wer mag schon zugeben, dass er bisher etwas falsch gemacht hat? Mark Twain hat es so zusammengefasst: Es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als ihnen klar zu machen, dass sie getäuscht worden sind.
Wir sind getäuscht und schrittweise in die falsche Richtung gedrängt worden und können uns nicht mehr erinnern, wann wir angefangen haben, A zu sagen, obwohl wir es gar nicht sagen wollten und damals schon als falsch empfunden haben. Das gilt für die Energiewende, die Klimapolitik, die Gerechtigkeitsdiskussion (wissen Sie was das sein soll?) in der Gesellschaft.
Nachhaltigkeit und Wohlstand schließen aber einander nicht aus, sie bedingen sich. Wer wirklich für ein gutes Leben aller sorgen will, muss vor allem dafür Sorge tragen, dass genügend kreative, schaffensfreudige und forschende junge Menschen heranwachsen. Qualifizierte Naturwissenschaftler, Handwerker, Techniker und Ingenieure werden dringend gesucht, denn der wichtigste und völlig unentbehrliche nachwachsende Rohstoff ist der vernünftige Mensch selbst.
Bildlich gesprochen: Es kann nicht sein, dass wir mehr Geld für Solarzellen auf dem Schuldach ausgeben als für die Lehrer und Schüler darunter. Berlin stellt gerade fest, Überraschung, dass es über 80.000 Kinder mehr gibt als Plätze in den Schulen. Dem Notstand wird entschlossen mit Gender-Toiletten entgegen getreten.
Wie einst nach Öl und Bodenschätzen sucht die Wirtschaft heute nach der Ressource „Köpfchen“ – mittlerweile oft vergebens. Talente, die das Land wegen einer mangelnden Wissenschaftskultur verlassen, oder - noch schlimmer - gar nicht erst entdeckt und gefördert werden, sind ein herber volkswirtschaftlicher Verlust. Ein Land das aufhört zu lernen, wird untergehen. Da ist dann Schicht mit Nachhaltigkeit. Wer bei diesem Zug den Anschluss verpasst, kann auch später nicht mehr aufspringen. Da hilft auch nicht, wenn die Leistungsanforderungen im Schulwesen sukzessive herabgesetzt werden.
Der Erfolg der abendländischen Wissenschaft und Gesellschaft beruht zu einem nicht unerheblichen Teil auf der Erkenntnis, dass es dem Einzelnen erlaubt sein muss, die dogmatischen Grenzen anerkannter (staatlicher, religiöser, wissenschaftlicher) Autoritäten oder der Mehrheit anzugreifen und zu verschieben. Auf diese Weise konnte immer dort, wo ein großer Denker oder eine Gemeinschaft an ihre Grenzen stieß, ein neuer „Giordano Bruno“ hervortreten und diese Grenzen für alle anderen erweitern. So konnte Edison den Horizont der Royal Society mit seiner Glühbirne erleuchten und Tesla wiederum Edisons Gleichstromdogma durch Wechselstrom umpolen. Dass kreative freie Individuen die Fesseln eines verordneten Endlichkeitsdogmas sprengen und schöpferische Kraft aus dem Raum unendlicher Möglichkeiten gewinnen können, ist der fundamentale Motor für den Fortschritt der Menschheit, der an allen technischen, wirtschaftlichen und sozialen Kennzahlen nachweisbar ist.
Das ist die Tradition, die unseren RDB ausmacht. Wenn wir im Revier zu Tausenden für die Kohle demonstrieren, dann sollte uns auch bewusst sein, dass wir dies nicht nur für unsere Arbeitsplätze tun, sondern auch für den Wohlstand in unserem Land, für den Erhalt der Sozialsysteme und für die hohen Umweltstandards, die wir uns in Deutschland leisten können.
Es muss uns auch bewusst sein, dass unter Betrachtungen der globalen Auswirkungen unseres Handelns jede Tonne CO2, die aus unseren Kraftwerken kommt, durch die nachgelagerten Wertstoffketten im Schnitt 2 Tonnen CO2 vermeidet, die sonst in Ländern mit schlechteren technischen und ökologischen Standards erzeugt würden. CO2 macht nicht vor Grenzen halt.
Bergbau ist seit Jahrtausenden in der Tradition, alle wesentlichen Grundstoffe für das Funktionieren einer Gesellschaft zu schaffen, das sollte uns stolz und selbstbewusst in der so notwendigen Diskussion in der Gesellschaft machen.
Glückauf
Quellen: Welt.de, Achgut.com, eike-klima-energie.au, wikipedia, think-tank-rheinland.de
Brezeln, Bier und „Hambacher Jonge“
Mit Freude im Einsatz. V.l.n.r. Karl-Heinz Stauten, Wilhelm Stock, Thomas Körber
Am 17. September 2017 wurde zum zweiten Mal das Gelände rund um Haus am See, Tagebau Hambach zur „Hambacher Wiesn“.
Zwar waren keine Karussells, Schieß- oder Losbuden aufgebaut, dafür aber gab es frisch gezapftes Bier von der Paulaner-Runde der Bezirksgruppe Hambach, im Ring Deutscher Bergingenieure, Brezeln und kulinarisch-bayerische Erlebnisse in fester und flüssiger Form für über 80 teilnehmende Freunde und Gönner unserer Bezirksgruppe. All das natürlich zu äußerst zivilen Preisen für Groß und Klein.
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Pünktlich um 11.00 Uhr eröffnete Tagebauleiter Thomas Körber mit Karl-Heinz Stauten, Geschäftsführer RV GmbH zusammen mit Dipl.-Ing. Wilhelm Stock, 1. Vorsitzender der BG Hambach das Oktoberfest. Es gab für alle Gäste die erste Freibierrunde. Die Zeitmessung für die Runde Freibier erfolgte über eine klassische Eieruhr.
Nicht nur Oktoberfeststimmung wurde den Besuchern auf der Hambacher Wies’n - das Hambacher Pendant zu den Festzelten auf der Münchner Theresienwiese - geboten. Die Organisatoren hatten zwei Informationsstände aufbauen lassen.
Am ersten Infostand konnten sich die Besucher über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins „Unser Revier – Unsere Zukunft“ informieren. Der Verein setzt sich für die Förderung und Stärkung des gesellschaftlichen Engagements zur Nutzung zuverlässiger heimischer Energien ein. Die Weiterentwicklung industrieller Strukturen sowie eines breiten Mittelstandes durch die Gewinnung und Nutzung der Braunkohle, regionale Identität durch Förderung von Institutionen und Einrichtungen, sowie das kulturelle, bürgerschaftliche und soziale Leben. Ein Verein als Bürgerinitiative für die Zukunft in der Region zwischen Köln und Aachen, an Inde, Rur und Erft.
Info: http://www.unser-revier-unsere-zukunft.de/
Großes Interesse fand auch der Informationsstand der Kohlemanufaktur. „Premium Grillbriketts aus Hambacher Braunkohle“. Dass man mit aktivierter, veredelter Braunkohle aus dem Hambacher Tagebau auch grillen kann, zeigt das Beispiel Grillbrikett. Hochwertigen Grillbriketts der Marke „Die Kohle-Manufaktur“, DIN Plus zertifiziert, werden aus Braunkohlenkoks hergestellt. 80% Aktivkohle, rauchfreies anzünden und eine Brenndauer von bis zu Viereinhalb Stunden sind Eigenschaften, die von vielen Grillern geschätzt werden. Ein von der Veredelung gesponsortes Kontingent dieser Premium-Grillbriketts konnte inklusive Brennpaste zu Gunsten der Hambacher Mitarbeiterstiftung erworben werden.
Info: http://www.kohle-manufaktur.de/
Natürlich geht es auf einem Oktoberfest nicht ohne zünftige Musik. Dafür zeichneten sich am Oktoberfest Nachmittag die Musiker der „Ellener Dorfmusik“ unter der Leitung von Willi Felder verantwortlich.
Bis spät in den Abend saßen noch viele Kameraden mit Familie und Anhang in gemütlicher Runde zusammen.
Fachexkursion der RDB – Bezirksgruppe Hambach vom 10.05.17 – 13.05.17
Kehl – Speyer - Straßburg – Iffezheim – Colmar
Deutsch – Französische Genusstage
Am Mittwoch den 10.05.17 pünktlich gegen 06:00 startete die diesjährige Fachexkursion der Bezirksgruppe Hambach mit dem Ziel Kehl – Korg im Badischen, nahe der französischen Grenze.
Nach einer staufreien Fahrt erreichten wir als erste Tagesetappe das Technik Museum in Speyer. In einer sehr gut geführten Tour durch die Museumshallen, sowie einem großzügig angelegten Außenbereich wurde uns ein Überblick über die Technik der vergangenen Jahrzehnte verschafft. Zu erleben gab es einen orginal Jumbo Jet, das Innenleben eines U – Bootes und eines Seenotrettungskreuzers, einer Vielzahl von bekannten Kampfflugzeugen und Automobilen. In einer der Hallen erwartete uns die größte Raumfahrtausstellung Europas mit dem russischen Space Shuttle BURAN, einem orginal Mondstein, Raumanzügen und einer Sojus – Landekapsel. Weiterhin eine Vielzahl von Lokomotiven, Oltimern, Feuerwehrfahrzeugen, Motorrädern und tausende weitere Exponate. Abgerundet wurde der Besuch durch die Sonderaustellung „100 Jahre BMW – Faszination Bayrische Motoren Werke“ bei der sich einige der Exkursionsteilnehmer mit Sicherheit gerne bedient hätten. Aus Sicht aller Beteiligten war der Besuch des Museums ein technisch und inhaltlich gelungener Auftakt der Exkursion.
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Im Anschluß ging die Fahrt weiter in Richtung Kehl – Korg ins Hotel Hirsch wo wir nach dem gemeinsamen Einchecken schon einmal die hiesigen flüssigen Spezialitäten auf der Außenterasse geniessen konnten. Während des gemeinsamen Abendessens begann bereits ein reger Austausch über das gewesene und noch vor uns liegende Programm der Exkursion.
Im weiteren Verlauf des ersten Abends stand ein Vortrag unseres Vorsitzenden Dipl. – Ing. Willi Stock auf dem Programm, der uns die europäische Energiepolitik näher brachte.
Sehr anschaulich wurde die Energiepolitik der EU – sowie der Energiefahrplan bis 2050 dargestellt. Als wichtiges Ergebnis steht fest „Das Wohlergehen der Menschen, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und das Funktionieren der Gesellschaft insgesamt hängen von sicherer, nachhaltiger und erschwinglicher Energie ab“.
Den Vortrag finden sie im weltweiten Datennetz auf unserer Heimseite unter:
http://www.rdb-tagebau-hambach.de/berichte-bilder-impressionen/energiepolitik-der-eu.html
Der zweite Tag war durch die Fahrt in unser Nachbarland Frankreich zum Europaparlament in Straßburg geprägt.
Straßburg ist der offizielle Sitz des Europäischen Parlaments und findet im Plenarsaal für 751 Mitglieder der verschiedenen Mitgliedsstaaten Platz.
Nach einer Sicherheitskontrolle ähnlich wie am Flughafen konnten wir das futuristische Gebäude, das Louise Weiss gewidmet ist, besuchen.
Das Gebäude, das 1999 fertig gestellt wurde, erreicht mit 220.000m² Geschäftsfläche, 13.000m² Glasfläche, 17 überirdischen Stockwerken – 60m Höhe sowie Baukosten von geschätzten 500 Millionen € gewaltige Dimensionen.
Während der Plenartagungen finden hier die wichtigsten und größten Debatten statt, viele historisch bedeutsame Abstimmungen wurden hier bereits durchgeführt. Durch eine sehr kompetente Mitarbeiterin wurden uns die Rollen und Befugnisse des Europäischen Parlaments vorgestellt. Ein Besuch des Plenarsaales von der Besuchertribühne aus, ermöglichte uns die aufregende Atmosphäre des größten transnationalen Parlaments mitzuerleben.
In einem nachfolgenden Vortrag über Geschichte und Entstehung des Europäischen Parlaments wurden viele weiterführende politischen Informationen weitergegeben. Eine sehr angeregte Diskussion über die aktuelle Politik der EU schloss sich an.
Nachfolgend kann man sagen, dass es ein sehr beeindruckender und interessanter Ausflug in die europäische Politik war und den Exkursionsteilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Nach einer kurzen Pause mit Imbiss führte uns die Exkursion weiter zum EnBW - Rheinkraftwerk Iffezheim. Die EnBW Energie Baden Württemberg AG beliefert sechs Millionen Kunden mit über 20.000 Mitarbeitern und erwirtschaftet ca. 17 Milliarden Euro, damit ist es das drittgrößte Energieversorgungsunternehmen.
Das Rheinkraftwerk Iffezheim befindet sich auf der rechten Rheinseite und liegt auf einer Achse mit Wehr, Rheinabschlussdamm und Schleuse und wurde 1978 in Betrieb genommen. Hier wird der Rhein durch einen Damm ca. 10 m aufgestaut, in diesen Damm sind die Schleuse, das Wehr und das eigentliche Kraftwerk integriert.
Zur Energiegewinnung wird das Wasser über den Einlaufrechen in das Kraftwerk auf die horizontalen Rohrturbinen geleitet, deren Laufräder über die Turbinenwellen die Generatoren antreiben. Insgesamt sind im Kraftwerkspark 4 Kaplanrohrturbinen mit einem maximalen Durchfluss von 1100 m³/s verbaut, diese haben einen Laufraddurchmesser von 5,80m.
Als Herzstück des Kraftwerks kann man die im Juni 2013 in Betrieb genommene 5. Turbine nennen. Diese Kaplanrohrturbine hat einen Durchfluss von 400m³/s !!!! mit einem Laufraddurchmesser von 6,80 m. Mit diesem in Deutschland größten Rheinwasserkraftwerk können in der Vollausnutzung bis zu 540.000 Haushalte versorgt werden.
Nach einem sehr informativen Vortrag hatten wir dann die Möglichkeit die größte Turbine in Augenschein zu nehmen, eine wirklich technische Meisterleistung.
Gegen Abend erfolgte die Rückfahrt zum Hotel Hirsch, wo wir gemeinsam wie an jedem Abend ein hervorragendes Abendessen geniessen konnten.
Der dritte Tag unserer Exkursion führte uns wieder in benachbarte Frankreich nach Colmar. Dort stand die Besichtigung der Liebherr France – Mining Equiqment SAS auf unserem Programm.
Nach Erhalt unserer Besucherausweise konnten wir einem sehr informativen und persönlichen Vortrag über die Entstehung der Firmengruppe Liebherr und dessen Gründer Hans Liebherr folgen. Hans Liebherr gründete das Unternehmen 1949 und wurde mit dem ersten mobilen Turmdrehkran TK 10 weltbekannt, diese sind auch heute noch auf allen Baustellen vorzufinden. Dieser Turmdrehkran war der Beginn einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte der Firma Liebherr.
Heute umfasst der Konzern, der immer noch privat in der dritten Generation geführt wird, ca. 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, diese werden in 130 Gesellschaften geführt und erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von 9,3 Milliarden Euro. Das Werk in Colmar wurde 1961 gegründet und beschäftigt 1250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Hier verlassen ca. 2000 Hydraulikbagger jährlich das Werk, produziert für die verschiedensten Anwendungsgebiete wie im Abruch, Tief- und Tunnelgrabung, Erdbewegung oder Böschungsbau.
Bei der anschließenden Werksbesichtigung dessen Gelände sich auf über 364.000 m² erstreckt, konnten wir von der ersten Stahlplatte über Montage des Baggers, bis hin zur Fertigabnahme im Zeitraffer die Fertigung eines Hydraulikbaggers bewundern.
Sehr imposant war der logistische Ablauf des Gesamtprozeßes, die Mehrzahl aller verwendeten Komponenten werden immer noch von Liebherr selber hergestellt.
Als Zitat des Firmengründers gilt hier „ Die richtige Idee zur richtigen Zeit in die Tat umsetzen“.
Ein Erfolgsgeheimnis des Firmengründers, dass auch heute weiterhin Bestand in diesem Unternehmen hat und gelebt wird.
Im Anschluß an die Besichtigung des Werkes konnten wir in der Kantine die typisch französische Küche kennenlernen, die alle unsere Erwartungen übertraf.
Unser Vorsitzender Dipl.-Ing. Willi Stock würdigte die hervorragende Präsentation und Werksführung im Werk Colmar mit der Überreichung eines Präsentes an unseren Betreuer Herrn Michel-Jean ROBISCHUNG als Geschenk der Exkursionsteilnehmer.
Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war die Stadt Colmar selber, sie ist nach Straßburg und Mülhausen die drittgrößte Stadt im Elsass.
Hier hatte jeder ein paar Stunden Zeit die Stadt zu erkunden.
Colmar ist geprägt durch zahlreiche bedeutende Bürgerhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance, die der Altstadt über Jahrhunderte ihren Carakter bewahrt haben. Besonders sehenswert ist das gotische Martinsmünster mit seinem 71 m hohen Turm. Colmar war ein sehr gelungener Abschluss unserer Exkursion.
Samstags ging es dann planmäßig in Richtung Rheinland zurück mit einer Vielzahl neuer Eindrücke und Erlebten. Ein besonderer Dank an dieser Stelle gilt unseren Organisatoren Wolfgang Engels sowie Klaus Becker.
Durch eine sorgfältige Auswahl der Besichtigungsorte ist es gelungen, Technik, Politik und Kultur zu verbinden, kurz gehalten Deutsch – Französische Genussstage in mehrfacher Bedeutung.
Kerzenschein und Henkelmann
Gruppenbild mit Damen. Der Hambachchor, unterstützt von den Partner, singt das Steigerlied während des Gruben-Light-Dinners im Bergwerk Ramsbeck.
Der Vorstand der Bezirksgruppe Hambach hat sich für jahrzehntelange aktive Chorarbeit bei den Sängern des Hambach Chors mit einer exklusiven Grubenfahrt bedankt. Eine Grubenfahrt allein ist für die meisten Sänger aus Hambach schon kein ein Abenteuer mehr. Ein Abendessen unter Tage aber war an diesem Wochenende für viele eine einzigartige Erfahrung.
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Für Samstag, 20.05.2017 hatte der Vorstand ins Flair-Hotel Nieder in Bestwig eingeladen. Fast alle Sänger waren mit ihren Frauen bei herrlichstem Maiwetter angereist. Nach einer kurzen Begrüßung machte sich die Gruppe auf.
Nach der Einkleidung wurden die Teilnehmer durch das Bergwerksmuseum geführt. Anschließend ging es mit der Grubenbahn dann tief hinein, wo die ehemaligen Kumpel mit interessanten Fakten und Geschichten durch das Bergwerk führten
Geheimnisvolle - Romantische Atmosphäre
An der Kippstation wartete bereits die romantisch gedeckte Tafel. Im Licht von Kerzen, wurde ein deftiges Menü in drei Gängen serviert und zünftig aus Henkelmännern gespeist. Es war ein traditionelles Essen der Bergmannszunft: Knochenschinken auf sauerländer Schiefer, Haxe mit Sauerkraut und Kartoffeln und Käse auf dem Buchenbrett.
Im Anschluß ließen es sich die Hambacher Sänger nicht nehmen, das Steigerlied in dieser einmaligen Kulisse zu singen. Ein herlicher Abschluß für diese geheimnisvoll-romantische Atmosphäre.
Glückauf
Energiepolitik der EU
Einleitung zum Energiefahrplan 2050
Das Wohlergehen der Menschen, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und das Funktionieren der Gesellschaft insgesamt hängen von sicherer, nachhaltiger und erschwinglicher Energie ab.
Ring Deutscher Bergbauingenieure unterstützt Mitarbeiter-Stiftung des Tagebaus Hambach
Scheckübergabe, 12.01.2017 v.l.n.r. Wilhelm Stock (RDB), Albert Dingler (Kabarett Zugabe), Jürgen Zantis (Gemeinde Niederzier), Thomas Körber (Leiter Tagebau Hambach) und Bürgermeister Hermann Heuser
- Bezirksgruppe Tagebau Hambach übergibt Scheck in Höhe von 1.111 Euro
- Kabarettgruppe Zugabe begeisterte zum zweiten Mal
Zum zweiten Mal führte die Bezirksgruppe Tagebau Hambach, im Ring Deutscher Bergbauingenieure (RDB), eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Tagebau-Hambach-Mitarbeiterstiftung durch. Erneut konnte der RDB die Bergheimer Kabarettgruppe „Zugabe“ gewinnen. Diese stellte in einer öffentlichen Probe ihr 6. Programm „Kultur Banausen“ vor, ohne das ein Honorar gezahlt wurde. Somit konnten alle Einnahmen an diesem Abend zu 100 Prozent in die Stiftung fließen.
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Im Rathaus der Gemeinde Niederzier überreichte jetzt der Vorsitzende der Bezirksgruppe Hambach, Wilhelm Stock im Beisein von Albert Dingler (Kabarettgruppe Zugabe) den Scheck in Höhe von 1.111 Euro für die Tagebau-Hambach-Mitarbeiterstiftung an den Niederzierer Bürgermeister Hermann Heuser und Tagebauleiter Thomas Körber.
„Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sich die Mitarbeiter des Tagebaus für die Menschen in ihrem Umfeld engagieren. Die Stiftung hat bereits vielen in Not geratenen Menschen aus Niederzier und Umgebung helfen können. Und ganz toll ist die Unterstützung durch die Kabarettgruppe Zugabe“, freut sich Heuser. Die Gemeinde Niederzier betreut die Stiftung treuhänderisch.
„Wer in Not gerät, braucht Hilfe – schnell und unbürokratisch. Seit Bestehen der Stiftung konnten bereits knapp 80.000 Euro ausgezahlt werden. Ohne das großartige Engagement der Kolleginnen und Kollegen wäre das nicht möglich“, betont Körber als Stiftungsvorsitzender.
Bereits im Jahre 1993 brachten Mitarbeiter des Tagebaus das Preisgeld aus einem Sicherheitswettbewerb in eine gemeinnützige Stiftung ein und gründeten damit die Hambach-Stiftung. Sie unterstützt Bürger der Nachbargemeinde Niederzier und Mitarbeiter des Tagebaus, die unverschuldet in Not geraten sind.
Wer die Stiftung unterstützen möchte, kann unter dem Kennwort „Tagebau-Hambach-Mitarbeiter-Stiftung: Zustiftung“ an die Sparkasse Düren, IBAN: DE42395501101398999993, spenden. Jeder Betrag hilft dauerhaft und unterstützt damit Menschen aus der Region.