Ein Prosit auf die Hambacher-Wiesn

 

Da sage noch einer, die Bergleute gehen zum Feiern immer in den Bergbaustollen. Am Sonntag, den 06.10.2019 zumindest war das nicht der Fall. Da feierten über 100 RDB Kameradinnen und Kameraden auf der Hambacher Wiesn ein Oktoberfest, das stimmungsmäßig dem Original kaum nachstand.

 

Wetterbedingt wurde aus der 3. Hambacher Wies’n die erste Hambacher Hüttengaudi. Die Hütte war voll, voller geht es eigentlich kaum noch. Es wurde geschunkelt und gelacht. Auf den Bierbänken konnte auch mit gut gemeintem „Aufrutschen“ niemand mehr sitzen, aber das machte nichts. Jüngere machten Platz für Ältere und standen in netter Runde um Stehtische.

 

Um 11.00 Uhr eröffnete Dipl.-Ing. Wilhelm Stock, Vorsitzender der RDB Bezirksgruppe Hambach das diesjährige Oktoberfest.

 

Wie authentisch die Hambacher alljährlich den Oktober begrüßen, bestätigen auch Hiltrud und Jürgen Szalbach: „Hier ist es einfach gemütlich und die Stimmung ist jedes Jahr aufs Neue prima. Man trifft sich mit anderen RDB‘lern und hat jede Menge Spaß“.

 

 

Den ganzen Tag über erfreuten Kerstin Engels und Ralf Peterhänsel mit Walk-Acts auf Stelzen, Akrobatik und Jonglage das Publikum.

 

Unsere Festwirte Walter und Rudi Weber vom Gatshaus Wamig-Weber in Niederzier (die ein einmaliges bayrisches Oktoberfestbuffet zauberten) fanden: „dass Feste wie die Hambacher Barbarafeier oder hier das Oktoberfest den Zusammenhalt der Bergleute und damit ein harmonisches Miteinander gerade in diesen schwierigen Zeiten fördern“.

 

Dann erklommen die Hauptakteure des großen Fests ,das Duo „Mi Hätz“, die Bühne, erstmals in der Hambacher Hütten. Sie sorgten für den Siedepunkt der Stimmung auf dem diesjährigen Oktoberfest. „Wir können nur bestätigen: Von der Schmiede zum Oktoberfest. Happy Party pur mit dem Top-Duo aus Niederzier. „Mi Hätz“, traditionell karnevalistisch, lustig, mit „Dampf und Hätz“, fasste Willi Stock zusammen.

 

 

Besucher mit passender bayerischer Kleidung vom Dirndl bis zur Lederhose wurden durch eine Jury beobachtet und prämiert. Der Preis für das schönste Dirndl ging an Daniela Schröder. Die knackigste Lederhose wurde von unserem Kameraden Mark Wiedietz getragen.

 

Gegen 18.00 Uhr endete ein tolles und stimmungsvolles Familienfest, nachdem mit „Mi Hätz“ noch einige Lieder im kleinen Kreis der „Kläävbotze“ angestimmt wurden.

 

 

Text: Wolfgang Engels

Fotos: Privat